Klingentor, Rothenburg Ob Der Tauber

Wehrbau und Wasserturm

Das Klingentor dient lange schon friedlichen Zwecken

Eine Besonderheit zeichnet das Klingentor aus: Es teilt sich eine Wand mit der Kirche St.-Wolfgang. Wehr- und Sakralbau sind auf diese einzigartige Weise miteinander verknüpft.

Vom Inneren der Kirche konnten Verteidiger der Stadt den Torturm besteigen und unter der Kirche waren Kasematten angelegt, um von hieraus auf Angreifer zu feuern, die es schon bis in den Graben geschafft hatten. Der über dreißig Meter hohe Turm dient seit dem 16. Jahrhundert überaus praktischen Zwecken: Hier endet die im Jahre 1594 verlegte Wasserleitung, von der die Röhrenbrunnen der Stadt mit Wasser versorgte werden. Dazu wurde das Klingentor mit einem Kupferkessel zum Wasserturm umfunktioniert. Seinen Namen hat das Klingentor von der zum Tal steil abfallenden Schlucht erhalten, die von der Bevölkerung seit altersher „Klinge“ genannt wurde.

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