St. Johannis-kirche, Rothenburg Ob Der Tauber

Eine Kirche für alle

St. Johannis ist immer für Besucher geöffnet

Die St. Johanniskirche erlebte in ihrer wechselvollen Geschichte mehrmals einen Wechsel der Konfession. Ursprünglich war die Kirche das Gotteshaus der um 1200 entstandenen Niederlassung mit Spital des Johanniterordens. Durch Luthers Reformation wurde sie 1553 evangelisch. Im Dreißigjährigen Krieg diente die Kirche als Begräbnisort für katholische Offiziere. Aber erst 1803 wurde sie endgültig durch die Säkularisation von Bayern wieder der katholischen Gemeinde als Seelsorgestelle überlassen.

Die Seelsorgestelle wurde 1827 zur Kuratie, 1893 zur Pfarrei erhoben. Heute ist St. Johannis eine der wenigen römisch-katholischen Kirchen im überwiegend protestantisch geprägten Rothenburg. Ungefähr im Jahr 1400 wurde die Kirche im Stil der Spätgotik von Grund auf neu gestaltet und erhielt ihr heutiges Aussehen. Zwischen 1600 und 1628 wurde die Westempore eingebaut und das Dachgeschoss zum größten städtischen Getreidespeicher ausgebaut. Nach dem 2.

Weltkrieg wurde die Kirche in zwei aufwändigen Renovierungsschüben in den heutigen Zustand versetzt. Die Steinmeyer-Orgel stammt aus dem Jahr 1885 und wurde 2004 umfassend restauriert. Die St.-Johannis-Kirche in der Burggasse ist immer geöffnet und kann gerne besucht werden, auch zum Innehalten und fürs Gebet.

Kontakt:
Pfarrbüro in Rothenburg
Burggasse 20
91541 Rothenburg

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