Marktplatz, Rothenburg Ob Der Tauber

Lebendiger Mittelpunkt

Besucher aus aller Welt verweilen gerne auf Rothenburgs Marktplatz

Der Marktplatz ist einer der schönsten Orte in Rothenburg ob der Tauber. Er bildet den pulsierenden Mittelpunkt der Stadt. Wer sich in die Altstadt begibt, der kann ihn kaum verfehlen. Ob beim Wochenmarkt, zu Stadtführungen, zum Historischen Schäfertanz oder zu Auftritten der Ambassadors of Music, hier „spielt“ im wahrsten Sinne des Wortes „die Musik“. Besucher aus aller Welt verweilen gerne ein wenig auf dem Marktplatz und suchen eines der Cafés auf, um den Blick auf die schönen Häuser zu genießen und dem Treiben zusehen. Wer möchte, gönnt sich hier im Angesicht der historisch idyllischen Altstadt einen echten Rothenburger Schneeballen, ein wirklich leckeres Mürbeteiggebäck, das es in verschiedenen Varianten gibt, zum Beispiel mit Schokolade oder Haselnußglasur. Mehrmals im Jahr – besonders empfehelenswert ist die Veranstaltung zu Pfingsten – wird der „Meistertrunk“ gefeiert. Bei diesem beeindruckenden Spektakel ziehen Ritter auf Pferden durch die Stadt, auf dem Mittelaltermarkt gibt es Gesang und köstliche Spezialitäten. Auch die Stufen des Rathauses sind ein beliebter Treff- und Ruhepunkt für Einheimische und Gäste aus aller Welt. Von hier aus genießen sie den Blick auf die prunkvollen mittelalterlichen Patrizierhäuser, die den Marktplatz umrahmen. Zu jeder vollen Stunde zwischen 10.00 und 22.00 Uhr wird die Kunstuhr an der Ratstrinkstube bejubelt. Gebannt blickt das bunte Publikum auf die Schlüsselszene des historischen Festspiels, den „Meistertrunk“. Altbürgermeister Nusch soll laut Überlieferung durch seinen rettenden Trunk von 3 1/4 Liter Frankenwein im Oktober des Jahres 1631 die Stadt vor der Zerstörung durch die Truppen des kaiserlichen Feldherrn Tilly bewahrt haben. Historisch belegt ist hingegen, dass die Rothenburger Bürgerinnen und ihre Kinder Tilly auf dem Marktplatz um Gnade für die Stadt anflehten. Auch im Jahr 1632 stand der Marktplatz im Mittelpunkt des Geschehens, als der Schwedenkönig Gustav-Adolf mit seinem Heer in Rothenburg übernachtete. Der König selbst schlief im Rathaus. Die schaurigste Begebenheit fand im Juni 1525 auf dem Marktplatz statt. Markgraf Casimir von Ansbach ließ 17 Aufwiegler des gerade beendeten Bauernkrieges enthaupten. Heute gehen die Menschen sehr viel friedlicher miteinander um. Viele internationale Freundschaften werden auf dem Marktplatz geschlossen.

Wir bieten individuelle - und auch Gruppenführungen für alle interessanten Sehenswürdigkeiten in Rothenburg an. Nutzen Sie bitte das Kontaktformular, wir senden Ihnen weitere Informationen!